Tel.: +36 30 647 32 69
Email: info@dentland.org
 
 
 

In der Zahnheilkunde werden immer häufiger metallfreie Materialien eingesetzt, weil sie sehr viele wünschenswerte Eigenschaften haben, zum Beispiel sind sie ästhetisch und verursachen keine allergischen Reaktionen.

Man benutzt vor allem Zirkonoxid, eine Hochleistungskeramik, also einen nichtmetallischen, anorganischen Werkstoff mit außergewöhnlicher Festigkeit und Härte. Diese Keramik ist sehr korrosionsbeständig und weist sich durch eine gute Bioverträglichkeit aus. Insgesamt gesehen ist es weitaus belastbarer als die Metalle, die in der Zahnheilkunde Verwendung finden.

Keramikwerkstoffe wie Zirkoniumoxid finden vielfältige Verwendungsmöglichkeiten in der Medizintechnik. Sie dienen etwa als Gehörknöchelchen, Hüftprothesen, Knochenersatz, Schultergelenkprothesen oder eben auch als Dentalimplantate, was sie auch für uns interessant macht.

Ein seit 10 Jahren verwendeter Werkstoff für Dentalimplantate ist das Metall Titan, welches unter anderem die Eigenheit hat, dass der menschliche Organismus nicht mit der Bildung von Antikörpern darauf reagiert. Es ist also vollkommen biokompatibel. Dadurch sind Implantate knochenfreundlich und heilen schnell ein, so dass bereits 3 Wochen nach Einsetzen des Implantats aus Zirkonium die Prothetik gesetzt werden kann - bei voller Belastbarkeit des Implantats. Außerdem verspricht man sich Vorteile für allergologisch sensible Patienten, die zwar auf Metalle reagieren, auf keramische Werkstoffe hingegen keine allergischen Reaktionen zeigen.

Neben der Tatsache, dass man auf den unerwünschten Einsatz von Metallen im Körper verzichten kann, ist ein Zirkoniumimplantat belastbarer als sein Pendant aus Metall.